Europas Kommunikationsmöglichkeiten

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Die Entwicklung des Kommunikationsnetzes wie wir es heute kennen, nimmt besonders in Europa immer mehr an Bedeutung zu. Begonnen hat alles mit der Übermittlung von Nachrichten mittels mündlicher Überlieferung. Mit Entwicklung der Schriftzeichen und später der Schrift wurde es möglich, Nachrichten mehr oder weniger unverfälscht abzuliefern. Das geschah meistens zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes. Im alten Rom oder Griechenland, aber auch schon viel früher hat dieses stattgefunden.

Mit der technischen Entwicklung wurde auch die Kommunikation verbessert und schneller gemacht. Die ersten Übertragungen mittels eines Drahtes und elektrischem Strom leiteten die moderne Kommunikationswelt ein. Diese Art der Nachrichtenübermittlung wurde verbessert als das Telefon erfunden wurde. Zunächst wurden mit einer einfachen Membran gesprochene Wörter in elektrische Signale umgewandelt und zu einem Empfänger transportiert. Diese Technologie ist bis heute natürlich wesentlich verbessert worden, da die Mikrofone und Lautsprecher immer weiter verbessert wurden und werden. Dadurch wächst sozusagen ein so dicht besiedelter Kontinent wie Europa stark zusammen. Es ist nun möglich ohne Probleme aus Irland nach Polen oder zu telefonieren.

Im Laufe der Zeit entdeckte man, dass Signale auch mit Hilfe bestimmter Radiowellenfrequenzen übertragen werden konnten. Dies führte natürlich zu einem Durchbruch in der Kommunikationstechnologie. Man konnte nun große Entfernungen überbrücken, wenn der Sender stark genug war. Es gibt auch bis heute noch Gegenden, in denen es kein Telefonnetz gibt, da die landschaftlichen Gegebenheiten den Bau eines solchen Netzes nicht zulassen. Als Beispiel hierfür kann man beispielsweise einige Gebiete in den Alpen oder die weiten, bergigen Landschaften in Norwegen oder Finnland nennen. Die dünne Besiedlung der zuletzt genannten Gegend macht es ebenfalls unsinnig, ein Telefonnetz zu errichten. Menschen, die in solchen Regionen arbeiten oder gar leben nutzen auch heute immer noch Funkgeräte als Mittel der Verständigung mit der Außenwelt.

Im Laufe der späten 1980er Jahre wurden Mobiltelefone auf dem Markt eingeführt. Anfangs gerne wegen ihrer ziemliche unhandlichen Größe noch als mobile Telefonzellen verspottet, entwickelten sich die Geräte im Laufe der Zeit zu recht kleinen, aber vielseitigen Apparaten. Heute sind die so genannten Handys bei fast jedem Europäer vorzufinden. Ob in Lettland oder Island, diese Geräte sind zum Teil der Gesellschaft geworden. Besonders in den Städten sind diese kleinen Kommunikationshelfer schon nicht mehr wegzudenken. Man nehme nur einmal eine Metropole wie London im United Kingdom wo man vor allem in der Geschäftswelt auf den Mobilfunk angewiesen ist. Das führt teilweise so weit, dass Menschen, die kein Handy besitzen von anderen Leuten belächelt werden. Ob Telefonat oder das Verschicken einer SMS, alles ist mit diesen Geräten möglich. Die Entwicklung geht hierbei in Richtung von kleinen Taschencomputern, die als Kamera, Organizer, Musikplayer und vielem Anderem dienen. Auch die ehemaligen Ostblockstaaten wie Litauen, Bulgarien oder Georgien bauen ihr Mobilfunknetz immer mehr aus.

Eine weitere, in Europa inzwischen stark vernetzte Möglichkeit der Kommunikation ist das Internet. Da Europa mit seinen recht dicht besiedelten Staaten ein Ballungszentrum darstellt, ist hier auch die Vernetzung der zum Großteil aus Industrienationen bestehenden Länder sehr stark vorhanden. Besonders die westeuropäischen Staaten wie Frankreich, Luxemburg, Großbritannien, San Marino oder Deutschland, um nur einige zu nennen, sind, was das Netz anbetrifft, sehr gut ausgebaut. Es gibt hier im Prinzip alle technischen Kommunikationsmöglichkeiten, welche die moderne Technik anzubieten hat. Haben die Slovakei und Tschechien noch jahrelang um ihre Unabhängigkeit und Trennung kämpfen müssen, so sind sie jetzt inzwische aber auch dazu gekommen, das Telekommunikationsnetz zu erweitern. Das Selbe gilt für Estland und die Ukraine, aber auch für Kroatien und Slovenien beziehungsweise Mazedonien